>>Ich weiß, ich bin unsterblich. Ohne Zweifel bin ich vorher schon zehntausend Mal gestorben. Ich lache über das, was ihr Tod nennt, und ich weiß um die Unermeßlichkeit der Zeit.<<
Walt Whitman
In einem Clearing, das ebenfalls wie eine Rückführung in einem leichten Trancezustand durchgeführt wird, nimmt man Verbindung mit der Energie auf, die den Klienten besetzt. Diese Energie, kann eine oder mehrere verstorbene Seelen sein, die nach ihrem körperlichen Tod den Weg ins Licht nicht gefunden haben. Die Ursache warum eine Seele nicht ins Licht findet, kann ein plötzlicher Tod, ein gewaltsames Herausreissen aus dem Leben durch einen Unfall, Totschlag oder Selbstmord sein. Auch das Festhalten an materiellen Dingen, die Angst um Hinterbliebene, Eifersucht, Süchte wie Alkohol- oder Drogensucht, Schwüre, wie "ich werde dich niemals verlassen", können eine Seele daran hindern in die jenseitige Ebene hinüber zu wechseln. Der Übergang in die höhere geistige Ebene geschieht durch einen Lichttunnel, der nur für eine begrenzte Zeit offen steht. Wenn sich die noch sehr menschliche Seele entscheidet nicht ins Licht zu gehen, wird dies als "freier Wille" akzeptiert und der Lichttunnel schliesst sich, bis eine neue Absicht vorliegt. Dann irren die frisch verstorbenen Menschenseelen, als reine geistige Energie durch die irdische Sphäre und versuchen ihre Bedürfnisse zu befriedigen, wegen derer sie geblieben sind. Diese verirrten Seelen merken oft nicht einmal dass sie gestorben sind. Sie fühlen sich weiterhin lebendig und halten an ihren menschlichen Bedürfnissen fest. So wird ein frisch verstorbener Alkoholiker seine Sucht befriedigen wollen und sich nach einer Möglichkeit umschauen, wie er dies bewerkstelligen kann. Er wird wie die Motte zum Licht von der Aura eines noch lebenden Alkoholsüchtigen angezogen und sich in dessen Aura einnisten, da er durch diesen Kranken seine eigene Sucht befriedigen kann. Er wird diesen Menschen somit besetzen. Es gilt das Gesetz der Resonanz. Wenn sich dann dieser Alkoholkranke eines Tages entschliessen sollte, einen Entzug zu machen, wird ihm sein Besetzer unterschwellige Botschaften eingeben, er möge noch ein letztes Bier, einen letzten Drink, nur noch einen einzigen Kurzen usw. zu sich nehmen, da ja sein Besetzer wie ein Blutgel an ihm saugt und mitkonsumiert. Er wird ihm unterbewusst einreden, dass er dieses Vorhaben, trocken zu werden, sowieso nicht schafft, dass er es nicht kann, dass es zu schwierig, zu hart ist, es wäre besser mit dem Entzug aufzuhören usw. Somit wird der süchtige Mensch es sehr schwer haben, den Alkoholentzug erfolgreich umzusetzen.
Bewusstlosigkeit: durch Unfall, Narkose, übermässigen Alkoholkonsum oder Drogen, auch schwere Krankheiten machen den Körper anfällig.
Extreme Emotionen: Wut, Ärger, Gier, Depression und Kummer senken auch die Schwingungsrate des Energiekörpers.
Hinterbliebene: Menschen, die den Tod eines Nahestehenden betrauern, sind meist in einem Ausnahmezustand. Sie befinden sich oft zusätzlich an Orten wo sich besonders viele Körperlose Wesenheiten aufhalten; z.B.: Krankenhäuser, Friedhöfe, Altersheime.
Junge Menschen sind in der Discothek oder an anderen Orten, wo viel Alkohol konsumiert wird sehr gefährdet, wenn sie dem trinken, oder Drogenkonsum nicht abgeneigt sind. Hier kann es dann schnell zu einer unfreiwilligen Besetzung kommen, da sich in solchen Lokalitäten besonders viele körperlose Wesenheiten aufhalten, die auf einen Wirt warten, um sich an dessen Aura zu heften.
- Seancen - Automatische Schrift (ohne ausreichenden Schutz) - Karmische Verbindungen - Geistheiler und Schamanen - Voodoo und schwarzmagische Rituale
Plötzlicher Tod: Der Verstorbene ist sich seines Todes nicht bewusst, funktioniert einfach weiter in seinem feinstofflichen Körper, irrt meist ziellos in der ihm bekannten Umgebung umher. Manchmal verbleiben Unfallopfer, die da plötzlich aus ihrem Leben gerissen wurden noch mehrere Jahre lang an der Unfallstelle. Hellsichtige können an historisch bekannten Schlachtfeldern noch unzählige Wesenheiten wahrnehmen, die an diesem Ort seit mehreren Hundert Jahren hängen! Sie wurden so schnell aus ihren Körpern gerissen, dass sie das noch nicht einmal bemerkt haben.
Süchte: Süchte halten Versorbene in der physischen Welt. Sie sind ständig auf der Suche ihre Süchte zu befriedigen- dafür bieten sich noch Lebende an, mit dem Hang zu Drogen oder Alkohol. Daher schlagen oft diverse Suchttherapien fehl. Hier wäre ein vorangestelltes Clearing anzuraten.
Wünsche, Ideen und Vorstellungen, die Aufgrund des Todes nicht mehr erfüllt werden konnten. Zum Beispiel ein ehrgeiziger, vom Erfolg seines Vorhabens besessener Forscher, der dem Ziel nahe war, jedoch sein Projekt nicht mehr fertig stellen konnte. Oder wichtige Dinge, die man nicht mehr mitteilen konnte.
Materielle Werte oder Gegenstände: Verstorbene, die an ihrem Haus, ihrer Firma oder an der Familie hängen. Sie können den Gedanken nicht ertragen, dass sie tot sind, oder solche, die in Sorge oder durch Versprechungen bei ihren Familien bleiben. Hierzu gehören sicherlich die Poltergeister, die in alten Gemäuern spuken.
Karmische und emotionale Bindungen: Hass, Vergeltung, schwarze Magie, Rache. Die Opfer bleiben für mehrere Inkarnationen! beim Täter.
Schuldgefühle und Angst: Verstorbene die sich vor Strafe fürchten (z.B. der strafende Gott der christlichen Kirche), weil sie zu ihren Lebzeiten einen Mord, Betrug etc. begangen haben, der ihnen von der weltlichen Justiz nicht zu Lasten gelegt wurde, ihr schlechtes Gewissen sie aber jetzt plagt und sie die Verbannung in die Höllenfeuer fürchten. Diese Seelen werden sicherlich nicht ins Licht gehen. Auch wenn ein liebevolles Wesen ihnen die Hand reicht, sie bittet mitzukommen, werden sie aus Angst vor der Strafe das Weite suchen.
Wiedergutmachung: Solche, die den Schaden oder Schmerz, den sie verursacht haben, wieder gutmachen wollen. Mord, Kindesmissbrauch etc. Diese Seelen sind meist depressiv und die lebende besetzte Person wird es ebenfalls.
Glaube: Der fehlende Glaube an eine ausserkörperliche Existenz, Atheismus oder auch Nihilismus zu Lebzeiten. Nach dem Austritt aus dem Körper, entsteht Verwirrung und Orientierungslosigkeit.
Alle diese erdgebundenen Seelen stören. Sie verbreiten und verstärken das Massenbewusstsein von Angst auf der Welt. Jede geclearte Seele verringert die Angst auf unserem Planeten.
- Blickkontakt wird vermieden - Innere Stimmen, auch stimmen die sich durch die Person melden, oder wenn gänzlich der Charakter wechselt, wie z.B. multiple Persönlichkeiten - extreme Stimmungsschwankungen, Charakterveränderungen - impulsives und unkontrolliertes Verhalten - Niedriges Energiepotezial, Erschöpfungszustände - Suchtabhängigkeit durch drogen, Alkohol, Essen, Sex - Konzentrationsprobleme - Gedächtnisstörungen - plötzliche körperliche Probleme - plötzliche Angstzustände wie Panikattacken - Depressionen - Paranoia, Schizophrenie
Alle diese Fremdeinflüsse können durch das Clearing gelöst werden. Wie oben bereits angemerkt, wird in einer leichten Trance die Verbindung zu der Energie gesucht und ihr klar gemacht, dass dies nicht ihr Körper ist und sie nicht hierher, sondern in die geistige Welt gehört. Es entstehen unglaubliche Dialoge. Hier muss der Therapeut oft eine immense Überzeugungarbeit leisten und den Besetzer zum gehen überreden. Zu 99% der fälle sind die Besetzer sich nicht einmal bewusst dass sie "tot" sind und fühlen sich eigentlich von der Person, die sie unbewusst besetzen, selbst gestört.
Hierzu empfehle ich jedem Interessierten das Buch von
Dr. Carl Wickland "Dreissig Jahre unter den Toten". Dieser Arzt hat in
den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts, zusammen mit seiner Frau
die ihm als Medium assistierte, unzählige Besetzungen auflösen können
und hat durch seine Arbeit zu grösserem Verständnis auf diesem noch
unerforschten Gebiet der psychischen Krankheiten beigetragen. Die Dialoge zwischen ihm und den Geistern sind schier
unglaublich, spannend, teilweise witzig und tragisch. Sie zeigen dem Leser
die Konsequenzen, wenn der Mensch sich zu seiner Lebzeit mit dem Thema
des Weiterlebens nach dem körperlichen Tod nicht genügend auseinander
setzt.
Es gibt auch Fälle, dazu gehören die 1%, in denen der Besetzer sich seiner Einflussnahme sehr wohl bewusst ist. Diese Geister sind schon zu ihren Lebzeiten sehr gemein und lieblos gewesen. Oft waren es Mörder, Totschläger, Vergewaltiger, also Menschen ohne Skrupel, ohne Gewissen und ohne Glauben an einen liebenden Gott. Sie sind selbst ohne Liebe aufgewachsen und nachdem sie ihren Körper abgelegt haben, bedingt durch eine Hinrichtung oder selbst Opfer eines Gewaltverbrechens, sind sie in der physischen Sphäre geblieben und treiben seit dem ihr Unwesen. Die katholische Kirche bezeichnet sie als Dämonen, Ausgeburten der Hölle. Nun, die Hölle erschaffen wir in uns selbt, und auch wir selbt machen uns zu Dämonen wenn wir keine Liebe im Herzen tragen. Diese dunklen Wesen loszuwerden ist besonders schwierig. Sie sind gerissen und sind nicht selten seit Hunderten oder sogar Tausenden von Jahren in ihrer Unwissenheit gefangen. Sie besetzen die Lebenden nur um sie zu quälen und Angst zu verbreiten. Je länger so ein Verstorbener in der physischen Welt verbleibt umso mehr Macht kann er sich mit der Zeit aneignen und umso dunkler und verzerrter wird er. Hellsichtige Menschen sehen sie oft als hässliche Fratzen, Tierköpfe mit Hörnern, Fangzähnen, Krallen, Schuppen wie ein Reptil etc. Ihr Aussehen soll uns Furcht einflössen, denn nur unsere Angst gibt ihnen die Macht, nährt sie und lässt sie noch stärker werden. Deshalb setzen sie alles daran uns zu ängstigen. Sie können die Materie beherrschen, indem sie mit dunkler, verzerrter Stimme alle Anwesenden im Raum, sowie alles Heilige auf das Übelste beschimpfen und verspotten. Sie lassen ihre Opfer schweben, zwingen ihre Körper zu unglaublichen Verrenkungen, lassen Gegenstände durch den Raum schweben und sie befördern mehrere Zentimeter lange rostige Nägel oder Scheren, Haare und kleine Tiere, wie Nager aus allen möglichen Körperöffnungen, oder durch die geschlossene Hautdecke ihrer Opfer. Hierzu gehören sicherlich die bekanntesten Besessenheitsfälle, die der Illfurter Knaben (1865), der Gottliebin Dittus (1815-1873) und der Annelise Michel (1952-1976). Die Geschichte der Letzteren wurde in "Der Exorzismus der Emily Rose" im Jahr 2005, mit einigen Abweichungen verfilmt. Im Film wurden auch die originalen Tonspuren mit der verzerrten Stimme der besessenen Annelise eingebaut.
Über diese 3 Fälle der schweren, dämonischen Besessenheit und über das Thema im Allgemeinen schreibt unter anderen Dr. med. Hans Naegeli-Osjord in seinem Buch: "Besessenheit und Exorzismus".
Wir sind nichts anderes als geistige Energie, spirituelle Wesen die sich mittels ihrer Gedanken ihre Welt erschaffen. Was wir glauben und denken, manifestiert sich auch. In der materiellen Welt geschieht das sehr langsam und träge, zeitverzögert wenn man so will. Doch in der geistigen Welt ohne den schweren physischen Leib, wird ein Gedanke in Sekundenschnelle umgesetzt. Dort bewegen wir uns von A nach B mittels Gedanken, indem wir einfach nur an den nächsten Aufenthaltsort, also B denken. Darum sollten wir darauf achten, was wir denken, denn das erschaffen wir. Wenn man also glaubt, nach dem Tod wird es nur dunkel sein, wird auch nur die Dunkelheit einen erwarten. Wenn man aber glaubt, die Existenz gehe weiter, man treffe seine Lieben wieder und komme an einen schöneren Ort, dann ist man auch offen für die lieben Wesen, die da auf einen warten um ihn an diesen Ort mitzunehmen.
Wir sind den Geistern aber nicht hilflos ausgeliefert. Wir können uns vor Besetzungen ganz leicht schützen. Wenn wir die Liebe zulassen, sie in unseren Herzen finden, die Liebe geben und empfangen, uns ständig, jeden Tag in jeder bewussten Minute der liebenden spirituellen Quelle bewusst sind aus der wir alle kommen, mit ihr in Gedanken kommunizieren, oder mit einem Engel oder Geistführer, wenn wir niemanden verurteilen, oder kritisieren, verspotten, schlecht über ihn denken, auch über uns selbst nicht, sondern Verständnis, Geduld und Mitgefühl für uns selbst und jeden Menschen aufbringen, dann sind wir Liebe, dann strahlen wir Liebe aus. Keine lieblose Fremdenergie hat dann eine Möglichkeit bei uns, an unserer Aura anzudocken. Es gibt einfach keine Resonanz in unseren und ihren Gedanken. Denn nur wenn wir lieblos uns selbst oder anderen gegenüber verhalten, wenn wir unsere Körper mit übermässgem Alkohol- oder Drogenkonsum zerstören, anderen mit betrügerischen Handlungen, schlechtem Gerede, Urteilen und Gewalt jeglicher Art begegnen, so schwächen wir im Grunde uns selbst, unsere Aura wird löchrig und anfällig für Gleichgesinnte, die nur darauf warten ein Schlupfloch zu finden um sich festzusetzen. Geben wir ihnen keine Möglichkeit dazu, seien wir Liebe.
Ein zusätzlicher Schutz ist an bestimmten Orten wie Friedhöfen, Krankenhäusern, Altenpflegeheimen, Nachtclubs oder beim Besichtigen historischer Stätten angebracht. Hier reicht es wenn man vor dem Betreten kurz in sich geht, sich seiner Liebe im Herzen bewusst wird und z.B. Erzengel Michael um Schutz bittet. Man stellt sich einfach vor, man wäre von einem Lichtkokon aus weissem Licht der höchsten Liebe umgeben, wie in einem Ei. Dieser Lichtschutz kann natürlich auf alle Anwesenden ausgedehnt werden. Keine Fremdenrgie wird dieses Licht durchdringen können.
Liebe ist Licht. Wo Liebe ist, da gibt es keinen Schatten.